Informationen zu Therapie-Möglichkeiten für unfallgeschädigte Opfer

Für unfallgeschädigte Opfer gibt es die verschiedensten Therapie-Möglichkeiten. Einge möchten wir Ihnen auf der folgenden Seite vorstellen. Wenn Sie dazu noch weitere Informationen benötigen, schreiben Sie uns einfach eine E-mail.

Atlastherapie nach ARLEN

Die Atlastherapie dient zur Beeinflussung von neuromotorischen Störungen unterschiedlicher Ursache, sowie Schmerzzustände des Bewegungssystems. Ein neuartiges Beahndlungsverfahren, mit Wirkung auf das Gleichgewichtsystem, den Muskeltonus, die Körperwahrnehmung, das Scmerzempfinden, die vegetativen Funktionen.

Über den Seitenfortsatz des Atlas (= im medizinischen Sprachgebrauch wird der erste Halswirbelkörper Atlas gennant) übt der Therapeut mit seiner Mittelfingerkuppe einen blitzschnellen Impuls aus und zwar in einer speziellen Richtung mit genau dosierter Kraft. Dadurch kommt es zu einem ultrakurzen Dehnreiz, wodurch sofort eine tastbare und für den Patienten fühlbare Entspannung der Muskulatur entsteht. Für das Gehirn bedeutet dies ein anderes jetzt normales Wahrnehmungsmuster.

Brügger-Therapie

Im Mittelpunkt der Brügger-Therapie steht ein hochwirksamer Schutzmechanismus unseres zentralen Nervensystems: Was macht die Brügger-Therapie aus? Was bildet ihren Kern? Entgegen der häufigen Meinung bei dieser Therapie ginge es ausschließlich um eine Haltungsschulung, hat das Konzept sehr viel mehr zu bieten.

Der Grundgedanke, der Diagnose und Therapie steuert, besteht im wesentlichen aus folgendem modellhaften Zusammenhang: Findet sich an einer beliebigen Stelle des Organismus ein Schaden, so werden bestimmte Signale aus besonderen Rezeptoren - den Meldesystemen, an das zentrale Nervensystem gesandt, um diese Störung zentral bekannt zu geben.

Dort wird zum Schutz dieses gemeldeten Schadens, quasi als Reaktion auf die Meldung, ein Schon- bzw. Schutzprogramm organisiert, das auf alle Systeme des Gesamtorganismus zugreifen kann und das Ziel verfolgt, die vorhandene Störung weitmöglichst einzudämmen. Dieses "Schonprogramm" kann beinhalten, dass eine Bewegung, die den vorhandenen Schaden vergrößern würde, in ihrer Ausführung verändert wird (es kommt zu einer Schonhaltung oder auch zu einer Ausweichbewegung), oder auch schmerzhaft gebremst bzw. ganz blockiert wird. Dabei ist sehr beeindruckend, dass das reaktiv entstandene Schonprogramm, also beispielsweise eine veränderte oder schmerzhafte Bewegung, häufig an einem ganz anderen Ort des Körpers auftritt, als an der eigentlich verursachenden Schadensstelle. Der Patient nimmt in aller Regel das Schonprogramm in Form seines aktuellen Beschwerdebildes, nicht aber den Ort der eigentlichen Ursache wahr.

Osteopathie

Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Die Diagnose durch den Arzt oder Heilpraktiker erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.

Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden. Selbst wenn diese schon längere Zeit bestehen. Altersbeschränkungen gibt es dabei nicht. Jedes lebende Gewebe kann osteopathisch behandelt werden. Therapiefähig sind unter anderem vielfältige, auch chronische Verspannungen und Verletzungen des Skelettes und der dazugehörigen Muskeln und Bänder wie Bandscheibenvorfall, Hexenschuß, Folgen von Unfallverletzungen und Kiefergelenksprobleme; gegebenenfalls aber auch Tinnitus, sowie Verdauungsprobleme, Inkontinenz und prämenstruelle Beschwerden.